Abteilung für Innere Medizin IV

Schwerpunkte Hämatologie und internistische Onkologie, Nephrologie und Dialyse, Palliativmedizin

 

Leistungsspektrum


Innere Medizin IV - Leistungsspektrum    Abteilungsleitung :
Primarius Univ. Prof. Dr. Josef Thaler

Bereich Hämatologie und internistische Onkologie


Betreuung von PatientInnen mit Blut- und Krebserkrankungen und von PatientInnen mit allgemein internistischen Erkrankungen.

Im stationären Bereich werden vor allem komplexe diagnostische Verfahren, nur stationär durchführbare Chemo-, Hormon- oder Immuntherapien, sowie palliative Maßnahmen bei PatientInnen mit fortgeschrittener Tumorerkrankung durchgeführt.

Im Isolierbereich der Abteilung werden PatientInnen mit schwer gestörter Infektionsabwehr behandelt. Dies sind vor allem PatientInnen mit primär gestörter Infektionsabwehr (schwere Neutropenie, schwerer Immundefekt, aplastische Anämie u.a.) oder PatientInnen, bei welchen es nach einer intensiven Chemotherapie zur vorübergehenden Aplasie (massive Verminderung der Produktion von Blutzellen mit entsprechender Abwehrstörung) gekommen ist (akute Leukämien, maligne Lymphome, solide Tumore u.a.).
   
In der Spezialambulanz und angeschlossenen Tagesklinik werden ausschließlich PatientInnen mit hämatologischen und onkologischen Erkrankungen betreut. Das Spektrum spannt sich von Diagnose, Therapie bis Tumornachsorge und Beratung dieser PatientInnen. Auch Konsiliaruntersuchungen aus anderen Abteilungen des Krankenhauses finden zum Teil an der Ambulanz statt. Für die Unterstützung zur Organisation, Durchführung und Teilnahme an klinischen Studien steht ein eigenes Studiensekretariat zur Verfügung.
   

Bereich Nephrologie und Dialyse


Betreuung von PatientInnen mit Erkrankungen der Nieren sowie Störungen des Wasser-, Elektrolyt- und Säure-Basenhaushaltes und des Knochenstoffwechsels und von PatientInnen mit allgemein internistischen Erkrankungen. Für die ambulante Dialyse stehen 20 Plätze zur Verfügung. Derzeit werden 110 PatientInnen, die an einer terminalen Niereninsuffizienz erkrankt sind, mittels Hämodialyse versorgt. Akutdialysen werden an der Dialysestation und an den drei Intensivstationen des Hauses unter Mitbetreuung des nephrologischen Teams durchgeführt.
Als alternative Nierenersatztherapie wird die Peritonealdialyse mit entsprechender Schulung angeboten. In Zusammenarbeit mit den österreichischen Transplantationszentren erfolgt die Nachsorge nach Nierentransplantation von derzeit mehr als 150 PatientInnen in der Transplantationsambulanz.
Wissenschaftliche Schwerpunkte betreffen die klinische Nephrologie und Dialyse sowie die Hypertensiologie inklusive Teilnahme an multizentrischen Studien.
   

Bereich Palliativmedizin

   
An der Palliativstation erfolgt die Betreuung von PatientInnen mit einer nicht heilbaren, weit fortgeschrittenen Erkrankung,
  • für die keine das Grundleiden beeinflussende Therapiemöglichkeit mehr besteht.
  • für welche das Hauptziel in der Erreichung einer bestmöglichen Lebensqualität durch Linderung körperlicher Symptome und psychosozialer Unterstützung besteht.
  • mit behandelbarer akuter körperlicher und / oder psychosozialer Symptomatik.



 



 

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